• Ammy Berent

Staatliches Museum Ägyptischer Kunst in München



Endlich wieder ein Museumsbesuch! Heute gehen wir in das Ägyptische Museum. Die richtige Bezeichnung lautet eigentlich "Staatliches Museum Ägyptischer Kunst" kurz SMÄK. Die Sammlung des Museums gehört nicht zu den ganz Großen aber zu einen der bedeutendsten Sammlungen in Deutschland. Es zeigt Exponate aus allen Epochen des Alten Ägyptens bis in die christliche Zeit.


Das Museum öffnete im Jahr 1970 und hatte früher einen anderen Standort. Er befand sich im Hofgartentrakt der Münchner Residenz. Seit dem 11. Juni 2013 befindet sich das Museum im Neubau.



Aus konservatorischen Gründen befinden sich die Museumsräumlichkeiten im Untergeschoss. Die unterirdische Atmosphäre im Museum finde ich außergewöhnlich, anders als ich das von anderen Museen kenne. Erinnerte mich an einen Tempelraum oder einen Pyramidenraum.


Es gibt ganz hohe und auch kleinere intimere Räumlichkeiten. In den meisten ist dunkel. Die Exponate sind im gesamten Museum wunderbar beleuchtet und heben sich dadurch super vom Hintergrund ab.



Gerne hätte ich das Lichtambiente so eingefangen wie es in echt gewesen ist, aber in einigen Räumen konnte ich gar nicht fotografieren weil es für die Kamera zu dunkel war, man muss es einfach in live sehen, mystisch - ganz toll :-)



Manche der Museumsexponate befinden sich hinter einer Glasvitrine, manche stehen ohne Vitrine auf Podesten. Alle Exponate sind wunderbar beschriftet. Wenn man möchte kann man viel Zeit beim lesen verbringen!



Die Statuen fand mein kleiner Sohn besonders toll! Wir haben sie ganz lange betrachtet.



Auf diesem Foto sieht man die Sabu und Meritites Statue aus Kalkstein. Diese Statue ist eigentlich ein Familienportrait, Sabu und Meritites hatten einen Sohn namens Iseb. Von seiner Figur sieht man aber nur noch die kleinen Füße zwischen den Eltern.


Medienstation - Interaktive touch Display Tische


Zusätzlich zu Texten und dem MedienGuide stehen in nahezu allen Räumlichkeiten interaktive touch Display Tische an den der Besucher mit zusätzlichen Informationen versorgt werden kann.


Die Medienstationen können je nach Größe von 1-6 Personen gleichzeitig genutzt werden. Alle Informationen sind in Deutsch und Englisch abrufbar.


Die Texte werden von Mitarbeitern des Museums selbst eigegeben, gepflegt und bei Bedarf erweitert.




Das Bild ist aus dem Raum "Kunst und Form" aufgenommen worden. Im Hintergrund ist das Lichthof zu sehen und der "Kunst und Zeit" Raum.


Lichthof


Hier auf diesem Bild sieht man im Lichthof eine moderne Skulptur von der Bildhauerin Isolde Frepoli. Die Künstlerin ist 1961 in Savona, Italien geboren. Ab dem Jahr 1983 Studierte sie Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in München.


Im Hintergrund der Skulptur ist der Obelisk des Titus Sextius Africanus zu sehen. Der Obelisk gehört zu einem der Hauptwerke der SMÄK Sammlung. Ursprünglich sollte er eigentlich vor dem Museum stehen, doch eine Untersuchung seines Materials führte zu dem Ergebnis, dass ihm ein weiterer Verbleib im Freien nicht zugemutet werden kann. Der 5,80 m große Obelisk bekam einen eigenen Raum und ist als erstes Objekt in die neuen Räumlichkeiten noch im Ausbau des Museums durch eine Öffnung im Dach eingezogen.


Auf diesem Bild sieht man den Lichthof von oben. Es gibt einen kleinen Weg der um den gesamten Lichthof geht, von dort aus ist die Statue von Isolde Frepoli gut zu sehen.


Unseren Besuch zu zweit fanden wir im Museum ganz toll und gehen das nächste Mal der der gesamten Familie hin!


Staatliches Museum Ägyptischer Kunst in Gabelsbergerstraße 35 in 80333 München


Website des SMÄK

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